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Amazon Fachkonferenz in Hannover: merchantday 2017

Noch vor knapp zwei Jahren hat man in Deutschland kaum ein Sterbenswörtchen über das Thema „Amazon Optimierung“ verloren. Die meisten haben Amazon nur als Marktplatz oder Onlineshop betrachtet, nicht aber als Suchmaschine. Neueste Studien belegen, dass Amazon aber genau das ist: eine Produktsuchmaschine.

Immer mehr Verbraucher starten ihre Produktrecherche nicht mehr bei Google, sondern bei einem der größten E-Commerce-Marketplaces der Welt. Allein auf der deutschen Plattform Amazon.de zählen wir circa 90.000 Händler und 120 Millionen aktive Produkte, die parallel dort zum Kauf angeboten werden. Doch kaum ein Onlinehändler nutzt diesen so wichtigen Vertriebskanal auch nur ansatzweise richtig aus.

Neue Goldgräberstimmung: FBA und PrivateLabel-Business boomt

Seit dem Bekanntwerden, dass man auf Amazon auch Optimieren kann und wie scheinbar einfach der Import von Produkten aus Fernost ist, hat sich eine regelrechte Goldgräberstimmung entwickelt. Während viele etablierte Onlinehändler Amazon als einen von vielen Vertriebskanälen nutzen und einige den Marktplatz aus preispolitischen Gründen sogar gänzlich meiden, so ist gerade bei vielen Neulingen des E-Commerce ein wahrer Hype um Amazon ausgebrochen.

Nie war es so einfach, Produkte aus China & Co. direkt am heimischen PC in kleinen und großen Mengen mit einem eigenen Logo zu bedrucken und nach Deutschland zu verschiffen. Kurz umetikettiert und ab damit ins Amazon-Warenlager, um sich auch Logistik und Kundenservice einsparen zu können. Mittels FBA (Fulfillment by Amazon) ist es ebenfalls noch nie so einfach gewesen, Waren direkt über den Marktplatz zu verkaufen, ohne dabei ein eigenes Warenlager sowie eine Versandstrecke zu besitzen oder sogar Mitarbeiter zu beschäftigen. All das klingt natürlich für viele Onlinehandel-Newcomer verlockend.

Gier frisst Hirn – viele vergessen die Basics

Immer wieder wird in einschlägigen Gruppen über Success-Stories einiger Händler diskutiert, die innerhalb weniger Monate einen 5- oder sogar 6-stelligen Umsatz mit sogenannten „PrivateLabel-Produkten“ erzielen. Davon angestiftet springen immer mehr auf diesen Zug auf und wundern sich nicht selten, wie schwierig und zum Teil auch gefährlich der Onlinehandel mit importierten Gütern sein kann. Über Liefer- und Qualitätsproblemen bis zu steuerrechtlichen und markenrechtlichen Schwierigkeiten stolpern viel erst, wenn das Kind sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist. Das kann dann schnell teuer und manchmal auch existenzgefährdend sein. Keine Frage: Amazon kann ein lukrativer Kanal sein, um schnell mit seinem eigenen E-Commerce-Business zu starten.

Auch wenn Sie schon mehr als 1 Keyword eingetragen haben, ist es möglicherweise an der Zeit nochmal einen Blick auf Ihre Backend Kewords zu werfen. Vor einiger Zeit hat Amazon die Anzahl der verfügbaren Zeichen für Keywords deutlich erweitert. Wo es vorher insgesamt 250 Zeichen gab, sind es mittlerweile 5000 Zeichen. Genug Platz für eine ganze Menge Keywords. Überprüfen Sie also, ob Sie schon alle Keywords hinterlegt haben, die relevant für Ihr Produkt sind.[/su_lightbox_content]

Das Ganze dann aber auch nachhaltig zum Erfolg zu führen und dabei finanziell, steuerlich und rechtlich sicher unterwegs zu sein, ist eine Hürde, an der viele (neue) Onlinehändler scheitern. Auch wenn der Verkauf der eigenen Produkte gut anläuft und anfangs einiges an Umsatz reinkommt, so ist das kein Garant für die nächsten Monate oder Jahre. Die Konkurrenz wächst mit und auch Amazon ändert nicht selten die Spielregeln in ihren „Terms of Services“.

merchantday 2017 – komprimiertes Amazon-Wissen an einem Tag

Auf der Fachkonferenz „merchantday“ am 09.06.2017 in Hannover dreht sich alles um den Handel auf Amazon:

  1. Was muss ich beim Import der Waren aus China beachten?
  2. Welche markenrechtlichen Probleme können auftreten?
  3. Wie steigere ich meine Verkäufe über Social Media und Content-Marketing?
  4. Wie baue ich eine „echte“ Marke auf?
  5. Warum sollte ich Zeit in Sales-Pages stecken?
  6. Welche Optimierungsmethoden funktionieren auf Amazon wirklich?

Sieben TOP-Speaker der Branche stehen auf der Amazon-Konferenz merchantday in Hannover auf der Bühne und teilen ihr Experten-Wissen rund um das Thema Amazon. Wer also zukünftig darüber nachdenkt, seine Produkte auf Amazon zu verkaufen oder wer den Marktplatz bereits aktiv als Vertriebskanal nutzt, der sollte sich am 9. Juni diesen Jahres die Zeit nehmen und sein Wissen zum Thema Amazon auffrischen und erweitern.

Benedict Hilligweg

Als E-Commerce Berater bin ich seit Jahren auf Agentur- und Unternehmensseite aktiv. Schwerpunkte meiner Arbeit liegen in den Bereichen Projektmanagement, Business Development, Amazon SEO, Conversion Optimierung sowie Shopmanagement und -betrieb.

2 thoughts to “Amazon Fachkonferenz in Hannover: merchantday 2017”

  1. Hallo Benedict,

    ich bin auf deinen interessanten Artikel gestoßen. Finde ihn sehr hilfreich. Vor allem aber deine Erläuterungen zur Amazon Optimierung, finde ich mehr als gelungen und sehr empfehlenswert. Danke dafür. Bin nächstes mal wieder dabei auf dem merchantday.

    Liebe Grüße
    Timea

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